Ein starker Rücken ist das beste Rezept gegen den klassischen «Büro-Rundrücken». In unserer Serie «Fit ins Studium» zeigt uns Bachelor-Student Finn, warum die Ruder-Übung (Rows) ein echter Allrounder für die Haltung ist.
Rudern gegen den Rundrücken
Viele Menschen leiden unter verkürzten Brustmuskeln und einer gleichzeitig zu schwachen Rückenmuskulatur. Die Folge: Die Schultern fallen nach vorne, ein Rundrücken entsteht. Hier setzen Rows (Rudern) an.
Die Übung trainiert gezielt den Trapezius pars transversus sowie die Rhomboiden. Diese Muskeln sind dafür zuständig, die Schulterblätter nach hinten zur Wirbelsäule zu ziehen und den Oberkörper aufzurichten.
Weitere Varianten:
Für Einsteiger: Am Kabelturm. Hier kannst du dich voll auf die Führung deiner Schulterblätter konzentrieren, ohne auf die Balance achten zu müssen.
Für Fortgeschrittene: Das vorgebeugte Langhantelrudern. Diese Version erfordert viel Rumpfstabilität, ermöglicht dafür aber eine maximale Muskelrekrutierung.
Die Technik: Qualität vor Gewicht
Damit Rows wirklich die Haltung verbessern, ist die Ausführung entscheidend. Stell dir die Bewegung in zwei Phasen vor:
- Zieh die Ellbogen aktiv Richtung Decke.
- Führe die Schulterblätter kontrolliert zur Wirbelsäule zusammen.
Wichtig: Achte auf einen geraden Rücken! Wähle zu Beginn lieber weniger Gewicht, um die Technik sauber zu halten. => Hinweis: Treten stechende Schmerzen in der vorderen Schulter auf, könnte eine Verletzung vorliegen. In diesem Fall sollte auf die Übung verzichtet werden.
Finn über das Studium: „Aktive Patient:innen heilen schneller!“
Vorgezeigt wird die Übung von Finn Schuler. Er kommt aus Vorderthal (SZ) und ist leidenschaftlicher Leichtathlet.
Finn, warum hast du dich für das Physiotherapie-Studium an der SUPSI entschieden? «Ich wollte einen Beruf, bei dem ich Menschen direkt helfen und sie auf ihrem Weg zur Genesung begleiten kann. Durch meinen Sport interessiere ich mich ohnehin brennend für den Körper und seine Funktionen. Kollegen haben mir die SUPSI Landquart empfohlen – und sie hatten recht: Mir gefällt die familiäre Atmosphäre extrem gut. Hier kennt jeder jeden und wir sind alle per Du.»
Gibt es einen Mythos über Physios, mit dem du aufräumen willst? «Definitiv der Glaube, dass Physiotherapie nur aus Massage besteht! Massagen sind ein super Tool für die Akutphase, aber sie sind keine alleinige Therapie. Mein Motto: Aktive Patient:innen heilen besser und schneller. Ohne die aktive Mitarbeit im Training geht es nicht.»
Du willst mehr wissen oder selbst durchstarten? Alle Infos zum Bachelorstudiengang findest du hier: supsi-landquart.ch/physiotherapie-ausbildung/