Die A-Übung wirkt auf den ersten Blick einfach, hat es aber in sich: Sie stärkt gezielt den Rücken- und Schulterbereich und verbessert die Rumpfstabilität. Das Praktische: Sie lässt sich überall mit wenig Material durchführen. Im Video zeigt Vanessa Kiser, wie die Übung korrekt funktioniert.
Was wird trainiert?
Im Fokus stehen der M. trapezius ascendens, M. subscapularis und M. infraspinatus. Diese Muskeln geraten im Alltag oft in Vergessenheit, sind aber essenziell für die Stabilität des Schulterblatts und des oberen Rückens. Ein gezieltes Training verbessert die Körperhaltung und zahlt sich bei alltäglichen Hebe- und Tragebewegungen aus.
So führst du die A-Übung richtig aus
Wie du häufige Fehler vermeidest
Für jedes Trainingslevel anpassbar
Die Intensität lässt sich flexibel steuern: Starte ohne Widerstand oder mit einem leichten Theraband. Wer mehr Reiz möchte, nutzt kleine Hanteln oder als Alternative 0,5- bis 1,5-Liter-PET-Flaschen. Bei Schmerzen oder Unsicherheiten die Übung abbrechen und die Ausführung überprüfen lassen.
Vanessa über ihr Physio-Studium an der SUPSI
Vanessa Kiser (20) aus Giswil studiert Physiotherapie an der SUPSI Landquart. Sie schätzt besonders die familiäre Atmosphäre in Landquart («Man kennt sich untereinander») sowie den praxisorientierten Unterricht. Ihr ist wichtig zu betonen: Physiotherapie ist weit mehr als Massieren, stattdessen stehen aktives Training, Bewegung und die gezielte Förderung von Kraft und Stabilität im Fokus.
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